Was ist Forex?

Wie oft ist man schon über das Wunderwort Forex gestoßen? Bestimmt ist es dem Einen oder dem Anderen über den Weg gekommen. Die Meisten wissen aber nicht worum es sich bei Forex handelt. Forex ist die englische Abkürzung für Foreign Exchange. Mit anderen Worten, es handelt sich um den Handel mit Devisen. Oder noch einfacher ausgedrückt, es handelt sich um den ökonomischen Ort, wo Währungen getauscht werden. Mit knapp 4 Billionen US Dollar im Jahr, ist der Devisenmarkt heutzutage der erfolgreichste Finanzmarkt der Welt.

Alles nahm seinen Anfang im Jahre 1880, als es zum ersten Mal gestattet war, sich fremde Währungen auf das eigene Konto gutschreiben zu lassen. Die Schwankungskurse wurden aber erst im Jahre 1944 international festgelegt. Im Laufe der Jahre gab es hin und wieder Abkommen, wo man die Schwankungsraten der Kurse gelockert hatte, bis man endlich im Jahre 1973 das Block-Floating eingeführt hatte, wodurch die festen Wechselkurse durch schwankende ersetzt wurden, wie wir sie heute auch noch kennen. Das alles hatte aber seinen Preis. Wo man vorher noch mit gutem Gewissen investieren konnte, sah es nach dem Jahre 1973 nicht mehr so aus. Aufgrund der stätigen Schwankung der Kurse war es für die Marktteilnehmer weitaus risikoreicher, mit Währungen zu handeln. Im Laufe der Jahre zeigte sich auch, dass die Forex Märkte sehr stark von den politischen Bedingungen beeinflusst werden.

Zum größten Teil wird der Devisenhandel heute im Interbankenhandel, außerhalb der Börse, getätigt. Die Devisengeschäfte, die hierbei von Kreditinstituten weltweit getätigt werden, teilen sich in
die folgenden Grundformen auf:

• Devisenkassageschäfte – Hierbei handelst es sich um einen reinen Währungstausch. Es dürfen maximal zwei Bankarbeitstage zwischen dem Geschäftsabschluss und dem Tag der Erfüllung liegen.
• Devisentermingeschäfte – Hier liegen zwischen dem Geschäftsabschluss und der Erfüllung mindestens 3 Arbeitstage oder bis zu 12 oder mehr Monate, wobei sich beide Parteien an die Bedingungen vom Geschäftsabschluss halten müssen, egal wie der Kurs schwankt.
• Devisenswapgeschäfte – Hierbei handelt es sich um eine Kombination der zwei Geschäfte. Der Tausch von Währungen wird für den Geschäftsabschluss und den Rücktausch gleich vereinbart.
• Devisenoptiongeschäfte – Hier hat der Optionskäufer das Recht, eine bestimmte Währung zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen.

Der Devisenmarkt und auch der Handel mit Devisen haben in den letzten Jahren immer mehr an Popularität gewonnen. Heutzutage gibt es zahlreiche Plattformen, über die man mit den verschiedenen Währungen dieser Welt handeln kann. Aber bevor Sie sich in dieses Abenteuer stürzen, sollten Sie sich erst professionell beraten lassen